/ cfd-Newsletter August 2009

Guten Tag

Waffenexport- und Minarettinitiative
Am 29. November kommen sowohl die Initiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» als auch die Initiative «Gegen den Bau von Minaretten» zur Abstimmung. Der cfd positioniert sich zu beiden Volksbegehren vor dem Hintergrund seiner feministischen Friedenspolitik, die sich gegen jede Form von Gewalt wendet und Ungleichheiten ablehnt.
Argumente «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten»
Argumente gegen die Initiative «Gegen den Bau von Minaretten»

Nottelefone in Gaza
Während dem jüngsten Krieg im letzten Winter in Gaza haben viele Frauen und Kinder traumatische Erfahrungen gemacht, die sie körperlich und seelisch belasten und ihr Leben beeinträchtigen. Nach dem Krieg wurde der cfd mit einem Notprojekt aktiv. Die cfd-Partnerorganisation PWWSD bietet vor allem psychologische und soziale Unterstützung an: Nottelefone, persönliche Beratung, Gesprächsgruppen und spezielle Aktivitäten für Kinder.
Weitere Informationen

Podium: «Waffenverbreitung, Friedensförderung und Geschlechter(un)gleichheit»
Die Verbreitung von Waffen behindert die Friedensförderung und torpediert die UNO-Millennium-Entwicklungsziele. Aber nicht alle friedenspolitischen AkteurInnen gehen das Problem von Aufrüstung und Waffenverbreitung gleich an. Josef Lang, GSoA und Nationalrat Grüne Partei; Lukas Labhardt, Amnesty International Schweiz, und Franziska Müller, cfd, stellen ihre friedens- und gleichstellungspolitische Politik und Praxis zur Diskussion.
Mittwoch, 4. November 2009 / 19.00-21.00 Uhr / Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Denn wir wissen, was wir tun!
In mehreren Artikeln hatte der swisspeace-Direktor Laurent Goetschel die These vertreten, viele Entwicklungsorganisationen wüssten nicht, was sie tun, hätten keinen klar definierten Friedensbegriff und wären sich über die Folgen ihres Engagements nicht im Klaren. cfd-Geschäftsleiterin Cécile Bühlmann widersprach ihm an der KOFF-Trägerversammlung.
Positionierung des cfd zu Laurent Goetschels Thesen

Ankündigung «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» 2009
Wann fühlen sich Frauen sicher?, ist eine Frage der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Die Antworten von Frauen kontrastieren mit der offiziellen Politik, die aus Gründen der Sicherheit mehr und mehr Rechte einschränkt.
Ab dem 25. November lanciert der cfd zum zweiten Mal die Kampagne in der Deutschschweiz. Mehr als 40 Organisationen beteiligen sich und thematisieren u.a. Waffenbesitz als Risiko häuslicher Gewalt, Gewalt gegen behinderte Frauen oder Diskriminierungen von Migrantinnen.
Erste Informationen auf www.16tage.ch

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