/ cfd-Newsletter April 2009

Guten Tag

OstermarsCH
Der vom cfd mitorganisierte Ostermarsch entlang der Aare steht unter dem Motto "Stopp den Ausgrenzungen - Friede den MigrantInnen". Friede bedeutet, Ungleichheiten abzubauen und den Zugang zu sozialen und politischen Rechten für alle in der Schweiz lebenden Menschen zu garantieren. Für den cfd wird Alicia Gamboa neben Alt-Nationalrätin Anne-Catherine Menétrey an der Kundgebung sprechen.
Ostermontag, 13. April 2009 / Besammlung 13.00 Uhr im Eichholz an der Aare / Schlusskundgebung 14.30 Uhr auf dem Münsterplatz Bern
Veranstaltungshinweis

Dürfen Musliminnen aus religiösen Gründen dem Schwimmunterricht fernbleiben?
In ihrem im März veröffentlichten Buch «Ich will nicht mehr schweigen. Der Islam, der Westen und die Menschenrechte» vertritt Elham Manea die Meinung, dass Menschenrechte wichtiger sind als Religion und religiös begründete soziale Normen. Sie warnt vor falsch verstandener religiöser Toleranz, die zu Gleichgültigkeit führe und Parallelgesellschaften fördere. Lesung zu Rechtspluralismus, Toleranz und Integration, Diskussion mit Publikum und cfd-Geschäftsleiterin Cécile Bühlmann.
Donnerstag, 23. April 2009 / 19.30 Uhr / Französische Kirche Le Cap, Predigergasse 3, Bern
Flyer zur Lesung mit Elham_Manea

cfd begleitet psychosoziales Notprojekt in Gaza
Die militärischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen im Winter 2008/09 haben die PalästinenserInnen traumatisiert zurückgelassen. Der cfd hat mit seiner Partnerorganisation Palestinian Working Women Society for Development PWWSD ein Notprojekt lanciert, um Frauen und Kinder psychosozial zu begleiten: Frauen können sich in Gesprächen mit Fachpersonen von ihren Erlebnissen entlasten, Kinder werden an Spielnachmittagen betreut. Frauen können sich auch über 24-Stunden-Notruftelefone an Fachfrauen in Nablus und Ramallah wenden, die sie beraten und unterstützen.
Infos zum Gaza-Notprojekt

Konferenz zu Care Ökonomie und Care Krisen
Lernen Sie das neu gegründete Netzwerk WIDE Switzerland an der Jahrestagung zu Care Ökonomie und Care Krisen kennen. Fokussiert auf Geschlechterverhältnisse analysieren NGO-Vertreterinnen und WissenschaftlerInnen die Ökonomie des (Ver-)Sorgens und die Dynamiken zwischen Geschlecht, Wirtschaft und Entwicklung. Die Konferenz steht allen interessierten Personen offen.
18.-20. Juni / Universität Basel
Information und Anmeldung

Sicherheitspolitik ist nicht nur Männersache
Im vom cfd lancierten offenen Brief an Bundesrat Ueli Maurer erinnern verschiedene Schweizer Organisationen das VBS daran, dass es der UNO-Resolution 1325 verpflichtet ist und daher die Geschlechterperspektive in allen Bereichen der Friedenspolitik und in sämtlichen konkreten Massnahmen zur Friedensförderung zu berücksichtigen ist. Auch friedenspolitische Expertinnen und Genderexpertise müssen in den Anhörungen zum sicherheitspolitischen Bericht 2009 berücksichtigt werden. In einem Blog sorgten diese Forderungen für Aufregung:
Offener Brief an Bundesrat Ueli Maurer
Link zum Blog

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