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CFD

Schwerpunkte

Frieden

Der cfd geht von einem weiten Friedensbegriff aus (sogenannter positiver Frieden). Dieser beinhaltet die Abwesenheit von direkter physischer oder psychischer Gewalt (wie beispielsweise häuslicher Gewalt, Vergewaltigung, Drohungen etc.), aber auch die Abwesenheit von sogenannt „struktureller“ Gewalt. Dabei handelt es sich um die Gewalt, die durch die den Menschen umgebenden Strukturen reproduziert wird, also beispielsweise die Unterdrückung bestimmter Gruppen, wie sie in Systemen wie der Apartheid der Fall ist.

Feminismus und der Gender-Begriff

Feminismus ist das Bestreben nach einer Gleichstellung der Geschlechter im privaten und öffentlichen Raum. Feminismus kritisiert diskriminierende Geschlechterverhältnisse die hauptsächlich Frauen, aber auch Männer, Intersexuelle und Transgender-Personen benachteiligen. Der Begriff der „Geschlechter“  wird dabei mit dem Begriff „Gender“ ersetzt. Dieser besagt, dass die Geschlechtszugehörigkeit von Personen nicht angeboren, sondern dass das Geschlecht sozial konstruiert ist und historisch entstanden.

Empowerment

Empowerment steht als Methode und Ziel im Zentrum der Arbeit des cfd. Er versteht Empowerment als individuellen und kollektiven Prozess, aus eigener Kraft als selbstbewusst etwas zu bewegen und zu gestalten. Menschen sollen Zugang zu und Kontrolle über Ressourcen (wie Bildung, Arbeit/Einkommen, Recht, Gesundheit, sozialen Dienstleistungen) erlangen. Sie werden gestärkt, um selbständig ihre Lebenssituation zu verändern, ebenso wie Verantwortung für diese Entscheidungen zu übernehmen. Da Frauen und Mädchen in vielen Bereichen noch nicht gleichberechtigt sind, fokussiert der cfd in seinen Empowermentprojekten auf diese als direkte Zielgruppe.