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CFD

Geschichte

Der cfd entstand 1938 aus dem Engagement von Gertrud Kurz (1890-1972) für jüdische Flüchtlinge. Als „Mutter“ erlebten sie viele Flüchtlinge. Seit 1938 setzte sie sich für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland ein. Daraus entwickelte sich die „Flüchtlingshilfe der Kreuzritter“, die 1941 an die Zentralstelle für Flüchtlingshilfe angeschlossen und 1947 in Christlichen Friedensdienst umbenannt wurde. Als anerkannte Hilfs- und Friedensorganisation war der cfd in der Flüchtlingshilfe tätig, unterstützte Projekte in Konfliktgebieten und setzte sich politisch gegen Rassismus, Kolonialisierung und Militarismus ein.

1972 wurde der Verein cfd Christlicher Friedensdienst gegründet und damit auch organisatorische Veränderungen eingeleitet.

Die Auseinandersetzung mit feministischen Ansätzen und die Vernetzung in der Frauen- und Friedensbewegung führte 1981 zur Gründung der Frauenstelle für Friedensarbeit. Damit wurde feministische Reflexion und Politik im cfd strukturell verankert. 1997 verabschiedete die cfd-Mitgliederversammlung das erste feministische Leitbild des cfd.