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womanoeuvres

Feministische Debatten zu Frieden und Sicherheit

Das cfd-Dossier «womanoeuvres» dokumentiert die internationale cfd-Frauenfriedenskonferenz «womanoeuvres – Feministische Debatten zu Frieden und Sicherheit» vom Sommer 2003. Das Dossier vermittelt ein Bild von der Vielfalt und Dynamik feministisch-friedenspolitischen Handelns, wie sie an der Konferenz sichtbar wurden. Es bringt Redebeiträge von und Interviews mit Referentinnen, nimmt Diskussionen unter den TeilnehmerInnen auf und wirft einen Blick voraus.

Im Zentrum der thematischen Auseinandersetzung stehen Fragen nach Militarisierung und Männlichkeit, nach Gewalt und Grenzen sowie nach «Friedenstruppen» und ziviler Konfliktbearbeitung.

Fachfrauen aus verschiedenen Kontexten stellen im cfd-Dossier ihre feministisch-friedenspolitischen Projekt- und Forschungsansätze sowie ihre Ideen zur Einflussnahme auf die Friedenspolitik vor. Sie dekonstruieren aus unterschiedlichen Perspektiven den dominanten Sicherheitsdiskurs und mischen sich gewaltkritisch ein in die herrschende Politik. Sie beleuchten die Nahtstellen von Ideologien des Ausschlusses wie Rassismus, Nationalismus und Sexismus. Sie entziffern die Verknüpfungen von Definitionsmacht und Verteilungsmacht. Und sie analysieren die Bedeutung von dualem Geschlechterbild und hierarchischer Geschlechterordnung für Kriegs- und Friedenspolitiken.

Feministische Friedenspolitik ist ein politisch brisantes Thema, und es vermag viele Frauen und vermehrt auch Männer zu interessieren und zu mobilisieren, das hat die rege Teilnahme an der Konferenz gezeigt. Das cfd-Dossier «womanoeuvres» bietet LeserInnen die Möglichkeit, sich ins Bild zu setzen, und liefert neue Impulse.

2003, 54 Seiten, kostenlos

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