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Zum Nationalen Aktionsplan 1325

Der Nationale Aktionsplan der Schweiz zur Umsetzung der UNO-Sicherheitsresolution 1325 für Frauen, Frieden und Sicherheit (UNSR 1325) hat dem Verständnis der menschlichen Sicherheit die Genderdimension gebracht. In Sprache, Bewusstsein und Kultur der Schweizer Friedensarchitektur ist sie heute gut verankert, in Weiterbildungen konnten die Akteure der zivilen Friedensförderung für die wichtigen Themen sensibilisiert und praktisch geschult werden. In vielen international bedeutenden Dokumenten der UNO widerspiegelt sich das Engagement der Schweizer Diplomatie für die Genderanliegen gemäss UNSR 1325 und die Delegationen setzen sich immer wieder für die Teilnahme von Frauen an den Verhandlungen ein.  Projekte zum Schutz der Frauen gegen Gewalt, zur politischen Bildung oder Organisationentwicklung von lokalen Frauen-NGOs sind - auch mit geringen Finanzmitteln - erfolgreich umgesetzt worden. 10 Jahre Umsetzung des Nationalen Aktionsplans 1325: nach verschiedenen Fortschrittsberichten, aber auch zivilgesellschaftlicher Kritik, ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. So lautet eine der bundesverwaltungsinternen Empfehlungen des letzten Fortschrittsberichtes (September 2015) einen unabhängigen, von den einschlägigen Organisationen der Zivilgesellschaft verfassten Bericht zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes 1325 verfassen zu lassen.

Vorliegender Bericht wurde von der Arbeitsgruppe 1325, die einen grossen Kreis von Schweizer zivilgesellschaftlichen Organisationen umfasst, erstellt und richtet sich an ParlamentarierInnen, Akteurinnen der Zivilgesellschaft sowie an die Bundesverwaltung. Der unabhängige Bericht, der erste seiner Art, zieht eine kritische Bilanz aus der Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes 1325 und enthält konkrete Empfehlungen für die Zukunft.