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Flüchtlingspolitik

Verletzliche Flüchtlinge schützen

Die Schweiz gehört zu den Ländern, welche die Dublin-Verordnung extrem strikt anwenden. Dieser übertriebene Formalismus ist eine Gefahr für die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen und führt zu einer Verletzung der Grundrechte und der Rechte der Kinder. Insbesondere Frauen sind stark betroffen, indem sie zum Beispiel als Alleinerziehende ausgewiesen werden. Mit dem Dublin-Appell fordern die unterstützenden Organisationen eine bessere Berücksichtigung der Menschenrechte bei der Anwendung der Verordnung – zugunsten der geflüchteten Frauen, Kinder und Familien.

Der cfd unterstützt den Dublin-Appell von Amnesty International, Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, Solidarité sans frontières und weiteren Organisationen.

Auch Privatpersonen können den Appell gegen die sture Anwendung der Dublin-Verordnung unterzeichnen unter www.dublin-appell.ch

Unmenschliche Flüchtlingspolitik - "Schweizer" Flüchtlingspolitik?

Bilder von Fliehenden, frierend, manchmal auch hungernd, die in Lagern oder an Grenzen blockiert sind, sind uns allen bekannt. Bisher schien alles noch „weit weg“. Doch in den letzten Wochen wurde publik, dass Schutzsuchende – darunter unbegleitete Mädchen und Jungen – nun auch an der Schweizer Südgrenze unter unmenschlichen Bedingungen ausharren mussten. Denn die Schweizer Grenzwacht hat die Grenze geschlossen. Inzwischen gibt es eine Unterkunft in Como. Doch der bittere Nachgeschmack bleibt. Der Bundesrat schiebt auf Anfrage hin jegliche Verantwortung von sich.

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