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cfd-Projekte in Bosnien-Herzegowina

Strassenkreuzung in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina

Die wirtschaftliche und soziale Situation in Bosnien-Herzegowina ist auch 20 Jahre nach dem Krieg desolat. Viele junge Erwachsene sind arbeitslos. Mädchen gehen kürzer zur Schule und sind häufiger von Analphabetismus betroffen als Knaben. Auch bei der Erwerbsarbeit, im politischen und öffentlichen Leben und anderen Bereichen werden Frauen benachteiligt und marginalisiert. Viele Frauen erleben häusliche und gender-spezifische Gewalt. Vor allem in ländlichen Gegenden stehen sie unter hohem Druck, traditionellen Rollenvorstellungen zu entsprechen. Oft heiraten sie sehr jung und ziehen dann auf den Hof der Schwiegereltern, wo sie meist isoliert leben.

Die paternalistische Tradition macht es Frauen schwer, eigene Lebenskonzepte zu entwerfen, Geld zu verdienen und ihre Meinung zu äussern. Daher haben die cfd-Projekte in Bosnien-Herzegowina den psychosozialen Ansatz gemein: Gruppen- oder Einzeltherapien entlasten sowohl Jugendliche, Flüchtlings- und Roma-Frauen als auch Mitarbeiterinnen des Alten-Pflegedienstes von traumatischen Erlebnissen. Aus- und Weiterbildungskurse ermöglichen den Einstieg ins Berufsleben, einen eigenen Verdienst und ökonomische Unabhängigkeit. Damit werden die Frauen selbstbestimmter und -bewusster.

Unsere Projekte in Bosnien-Herzegowina: