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cfd-Projekte in Algerien

Algerien: Blick von einer Casbah über die Stadt

Die wirtschaftliche Situation Algerien verschlechterte sich in den letzten Jahren zusehends. Algerien, das grösste Land Afrikas, setzt mit 95.4% seiner Exporteinnahmen auf das Öl- und Gasgeschäft. Seit 2014 geht der Export dieser Rohstoffe aus Algerien aus verschiedenen Gründen drastisch zurück. Die algerische Wirtschaft leidet. Die Bevölkerung auch.

Es ist nicht leicht einzuschätzen, welchen Einfluss der Islamismus in Algerien 15 Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges noch hat. Doch das heutige Klima der Gewalt und das Schweigen über das Geschehene und Erlebte während des Bürgerkriegs führen auch zu neuer Gewalt. So sind häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch von Kindern und Gewaltanwendung von Lehrpersonen gegenüber Kindern weit verbreitet. Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden, werden häufig retraumatisiert durch die sexuelle Gewalt von ihren Ehemännern.

Der cfd setzt sich in Algerien gemeinsam mit Partnerorganisationen mit psychosozialen Projekten für die Opfer von Gewalt ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Konfliktbearbeitung sowie zur rechtlichen und sozialen Besserstellung der Frauen. Thematische Schwerpunkte sind die Bearbeitung von Gewalterfahrungen, Gewaltprävention und Empowerment von Frauen.

Unsere Projekte in Algerien: