Unter diesem Motto feiert die Beratungsstelle für Frauen und binationale Paare ihr 50-jähriges Bestehen. Unter anderem mit Geschichten vom interkulturellen Verstehen und Missverstehen.
Balthasar Glättli, Geschäftsführer von Solidarité sans frontières, skizziert seine Visionen einer anderen Migrationspolitik und zeigt auf Einladung von Solinos Solidarität Nord-Süd auf, wie sich das Verständnis von Integration in den letzten Jahren wandelte.
Ausmass, Struktur und Folgen von Menschenhandel in der Schweiz sind Thema des Kongresses, den die Arbeitsgemeinschaft gegen die Ausnützung von Abhängigkeiten in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ in Zürich anbietet. Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen sollen gemeinsam Mechanismen aufdecken und mögliche Lösungspisten über den eigenen Bereich hinaus verfolgen.
Die Schweizerischen Migrationsrechtstage behandeln die neusten Entwicklungen im gesamten Bereich des Migrationsrechts (Ausländerrecht, Asylrecht sowie Bürgerrecht) unter Einbezug relevanter Menschenrechts-Fragen. Vermittelt werden die aktuelle Rechtsprechung sowie ein Überblick über internationale Entwicklungen und Trends. Die Tagung richtet sich an RechtsanwenderInnen und PraktikerInnen aus Verwaltung, Gerichten und Beratungsstellen.
Information und Anmeldung bis 23. August 2010
Monika Hauser ist Trägerin des Alternativen Friedensnobelpreises und eine äusserst engagierte Frau. In vielen Kriegs- und Krisengebieten gründete sie Anlaufstellen für gewaltbetroffene Frauen, so auch die Organisation Medica Zenica in Zentralbosnien. Seit 2009 unterstützt der cfd die Organisation Medica Zenica, die Frauen eine Therapie für den Umgang mit Gewalterfahrungen und verschiedene Ausbildungen ermöglicht sowie ein Frauenhaus betreibt.
Monika Hauser ist auf Einladung des Romerohauses Luzern in der Schweiz und berichtet von ihrem Engagement.
Die Idee zum Debattier-Club «Politischer Ökonomie und Care in der Schweiz» entstand im Anschluss an ein Seminar zu Feministischer Ökonomie mit Mascha Madörin. Nach der Theorie zu Ökonomie, Politik und Care geht es nun um aktuelle politische und ökonomische Fragen. Der Debattier-Club findet jeweils am 2. Donnerstag des Monats statt und wird von WIDE Switzerland organisiert - Mascha Madörin wird wenn möglich jeweils ebenfalls teilnehmen.
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe vermittelt an der eintägigen Veranstaltung ein fundiertes Verständnis von Trauma, Wissen über die Entstehung von Traumatisierungen sowie Handlungsoptionen im Umgang mit traumatisierten Menschen.
Zum 100. Todestag von Henry Dunant, dem Gründer des IKRK, veranstalten verschiedene Kirchgemeinden eine Tagung unter der Überschrift "Das Entsetzen der einen - die Gleichgültigkeit der anderen". In Referaten und Workshops können sich TeilnehmerInnen auseinandersetzen mit Ansätzen, wie Gewalt überwunden und positiver Frieden erreicht werden kann, so z.B. der gewaltfreien Schutzpräsenz in Krisengebieten, Konfliktbewältigung und Zivilcourage im Alltag oder dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen.
heissen die beiden Kurse für Friedenskompetenz, die das Zentrum für
Friedensagogik anbietet. Der erste Kurs behandelt alle Themen rund um
die Konfliktlösung inklusiver konstruktiver Konfliktkultur. Im zweiten
Kurs geht es um friedenserhaltende Massnahmen. Die Kurse finden an fünf
Wochenenden von September 2010 bis Januar 2011 bzw. Februar bis Juni
2011 statt.
Anmeldung bis 19. August
Im Trainingszyklus «Konflikte wagen - gewaltfrei!» des Forums für
Friedenserziehung werden Theorie und praktische Übungen zur
gewaltfreien Konfliktlösung vermittelt. Die Trainings finden an sechs
Samstagen von Oktober 2010 bis März 2011 in Zürich statt.
Information und Anmeldung:
Monika Hein / Evang.-ref. Landeskirche / Fachstelle OeME
Telefon 044 258 92 37 / monika.hein@zh.ref.ch
Aufgrund der grossen Nachfrage bietet WIDE Switzerland im Herbst wieder ein Seminar zu Konzepten der feministischen Ökonomie an. Themen sind die Verortung der zentralen feministischen Ökonomie-Konzepte, Kritik am ökonomischen Arbeitsbegriff, der Zusammenhang zwischen Mikroökonomie und Care Ökonomie sowie Entwicklungszusammenarbeit und Care Ökonomie.
Dozentinnen sind die Ökonomin Mascha Madörin und die Sozialanthropologin Annemarie Sancar am 4. Abend.
Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt. Anmeldung: Lilian Fankhauser
Die UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit feiert 2010 ihr zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass und zur Lancierung des neuen Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Resolution 1325 lädt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und dem Kompetenzzentrum Friedensförderung (KOFF) - swisspeace ein zur Veranstaltung Frauen, Frieden und Sicherheit 10 Jahre UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 - Chancen & Grenzen. Die offizielle Einladung mit detaillierten Angaben zum Programm der Veranstaltung folgt im September.