/ Feministische Friedenspolitik und Empowerment
Als feministische Friedensorganisation arbeitet der cfd mit einem weiten Friedensbegriff, der alle Formen von Gewalt und Ausschluss berücksichtigt. Er engagiert sich für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern im Zugang zu Ressourcen, zum öffentlichen Raum und zur Politik.
Der cfd ist aktiv in der Internationalen Zusammenarbeit, der Migrationspolitik und der Friedenspolitik. Er lanciert und unterstützt Empowerment-Projekte von Frauenorganisationen im Mittelmeerraum und von Migrantinnen in der Schweiz. Er versteht Empowerment als einen individuellen und kollektiven Prozess der Machtgewinnung. Ziele sind der bessere Zugang von Frauen und Mädchen zu Ressourcen sowie die Veränderung der ungerechten Geschlechterverhältnisse.
Der cfd entwickelt Grundlagen für die Gewaltprävention und die zivile Konfliktbearbeitung. Dabei berücksichtigt er die verschiedenen Formen von Gewalt und Ausgrenzung in Krieg und Frieden und verleiht den Sicherheitsinteressen von Frauen Gewicht.
In der Kritischen Öffentlichkeitsarbeit beleuchtet der cfd die Funktion von Ideologien und Religionen für die Aufrechterhaltung von Unterdrückungsstrukturen. Er zerpflückt stereotype Reden über Geschlecht, Kultur und Herkunft und stellt dominanten Bildern Vielfalt entgegen.
Der cfd vernetzt sich lokal und international, um sich in friedens- und migrationspolitische Debatten einzumischen. Er arbeitet vor allem mit feministischen, friedenspolitischen und kirchlichen Organisationen und Gruppen zusammen.
/ Statuten
Der cfd ist ein Verein mit Sitz in Bern. Er ist eine politisch und konfessionell unabhängige, gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation.
