/ cfd-Geschichte
Der cfd entwickelte sich aus dem Engagement von Gertrud Kurz, die sich nach der faschistischen Machtergreifung für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland einsetzte. Aus dieser Initiative entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Christliche Friedensdienst cfd. Als anerkanntes Hilfswerk und als Friedensorganisation war der cfd in der Flüchtlingshilfe tätig, unterstützte Projekte in Konfliktgebieten und setzte sich politisch gegen Rassismus, Kolonialisierung und Militarismus ein.
Anfang der 1980er-Jahre hinterfragten cfd-Frauen die Trennung in öffentlich und privat in der Friedenspolitik und wendeten den Begriff der strukturellen Gewalt auch auf die Analyse der Geschlechterverhältnisse an. Sie beteiligten sich an der Entwicklung feministischer Theologien und vernetzten sich in der Frauen- und Friedensbewegung. 1981 wurde die Frauenstelle für Friedensarbeit gegründet, um die feministische Reflexion und Politik im cfd strukturell zu verankern. 1997 verabschiedete die cfd-Mitgliederversammlung das erste feministische Leitbild des cfd.
Leitbild als pdf
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