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/ Migrationspolitik post 24.9.06

Zwei Drittel der Stimmenden haben am 24. September 2006 den Verschärfungen im Asyl- und Ausländergesetz zugestimmt, trotz gegenteiliger Empfehlungen einer breiten Koalition aus kirchlichen und NGO-Kreisen, zu der auch der cfd gehörte. Waren die Referenden deshalb kontraproduktiv? Natürlich werden die ExponentInnen des harten Durchgreifens das Abstimmungsresultat für ihre Zwecke nutzen. Aber stellen wir uns vor, es hätte keinen Widerstand gegeben! Stellen wir uns vor, die verschärften Gesetze wären auf den 1.1. 2007 einfach in Kraft gesetzt worden, stillschweigend, ohne öffentliche Debatte!
Erst die Referenden haben ermöglicht, dass sich der Widerstand organisiert hat, dass gezeigt werden konnte, was denn wirklich in den neuen Gesetzen steht, dass viele Leute aufgerüttelt werden konnten. Sie waren also richtig und nötig, und das Resultat ist nicht durchwegs negativ: Trotz jahrelanger systematischer «Bewirtschaftung» der Missbrauchsdebatte durch die politische Rechte stimmten 158 066 Stimmberechtigte, also fast 3 Prozent mehr, gegen die Verschärfungen im Asylgesetz als bei der letzten Revision 1999. mehr


 


Feministische Argumente von cfd und Frauenrat für Aussenpolitik (pdf)


Argumentaire féministe du cfd et du Réseau femmes et politique étrangère (pdf)

Leiterli-Spiel (pdf)