/ Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» mit breiter Wirkung
Zum Start der Kampagne hatte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf betont, wie wichtig es ist, das Thema Gewalt gegen Frauen immer wieder in die öffentliche Diskussion einzubringen. Dies ist gelungen: In den 16 Tagen der Kampagne wurde eine breite Öffentlichkeit erreicht. Möglich gemacht haben dies mehr als 60 beteiligte Organisationen, die unzählige Aktionen zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember 2009 auf die Beine gestellt haben. Sie nutzten dabei auch ungewöhnliche Kanäle, um auf geschlechtsspezifische Gewaltformen und Lösungen aufmerksam zu machen.
Der cfd hat in 2009 zum zweiten Mal die Kampagne in der Schweiz durchgeführt und sich mit fünf verschiedenen Aktionen an ihr beteiligt. In Basel und Winterthur führte er in Kooperation mit Radio X bzw. Radio Stadtfilter und dem Frauennottelefon Winterthur zwei Radioballette durch. Dabei wurden PassantInnen mit Szenen zu Gewaltformen an Frauen an öffentlichen Plätzen überrascht. An dem Vortrag «Masculinity and Gender Violende - Implications for Security in Post-Conflict Contexts» nahmen mehr als 30 interessierte Personen im Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bern teil. Das spanisch-sprachige Theaterstück «Tut es dir weh?» zog sowohl SchweizerInnen als auch MigrantInnen an und zeigte, dass häusliche Gewalt keine kulturellen Grenzen kennt. Mit einer Sofalandschaft und verschiedenen Theatersketchen zeigte der cfd im öffentlichen Raum Frauen und Männern, Jungen und Alten, welche Aspekte für Frauen wichtig sind, um sich sicher zu fühlen. Die cfd-Aktivitäten endeten mit einem Konzert der Sängerin Brandy Butler, die Jazz- und Popsongs zu Gewalt neu interpretierte.
Der cfd wird die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» auch in 2010 wieder durchführen. Weitere Informationen zur Kampagne, Fotos, Filme, Links und Medienberichte auf www.16tage.ch


