/ Waffengeschäfte, Friedensförderung und Frauenrechte
Die Verbreitung von Waffen behindert die Friedensförderung und torpediert die Uno-Millenium-Entwicklungsziele. Kleinwaffen spielen eine verheerende Rolle bei der Ausübung sexualisierter Gewalt in Kriegskontexten und Gewalt gegen Frauen zu Hause. Die Fakten sind unbestritten, die Auswirkungen gut dokumentiert. Wie gehen friedenspolitische AkteurInnen das Problem von Aufrüstung und Waffenverbreitung an? Was erreichen sie mit Initiativen zur Kontrolle und Regulierung des Waffenhandels, mit Genderprogrammen in der Konfliktprävention- und transformation? Wo liegen die Grenzen solcher Ansätze für die Zivilisierung der Friedensförderung und die Wahrung der Frauenrechte?
Vor der Abstimmung über das Waffenexport-Verbot vom 29. November 2009 stellen friedens- und gleichstellungspolitische ExponentInnen ihre Politik und Praxis zur Diskussion, darunter: Josef Lang, GSoA und Nationalrat, Grüne Fraktion, Mitglied der aussenpolitischen und der sicherheitspolitischen Kommission; Lukas Labhardt, Kampagnenkoordinator bei Amnesty International Schweiz; Franziska Müller, Beauftrage für Friedenspolitik des cfd. Susan Boos, Redaktionsleiterin der WoZ, moderiert das Gespräch.
