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Frontfrauen im Kampf für gleiche Rechte

Erstmals in der Geschichte des Friedensnobelpreises werden drei Frauen zugleich geehrt. Die Liberianerinnen Leymah Gbowee und Ellen Johnson-Sirleaf sowie die Jemenitin Tawakkul Karman setzen sich gewaltfrei für Demokratie und Frauenrechte ein - teilweise unter Einsatz ihres Lebens. Liberia und der Jemen - das sind die Länder, in denen sich die drei Frauen seit Jahren engagieren. Ihr Einsatz aber ist grenzüberschreitend: Er richtet sich gegen Krieg und Gewaltherrschaft - und ganz besonders gegen die Unterdrückung von Frauen. Dafür wurden die drei Frauen jetzt mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das Nobelpreis-Komitee betonte in seiner Begründung die tragende Rolle der Frauen in gesellschaftlichen Reformprozessen. "Wir können keine Demokratie und dauerhaften Frieden in der Welt erreichen, wenn Frauen nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer haben, um die Entwicklungen auf allen Ebenen der Gesellschaft zu beeinflussen", hieß es in einer Stellungnahme des Komitee.
Der cfd ist hocherfreut über den Friedensnobelpreis für die drei Frauen und ihr Engagement. Damit hat das Komitee ein starkes Signal gesetzt, wie wichtig Frauen am Friedensprozess sind und ihren gewaltlosen Einsatz für Frieden und Sicherheit honoriert.
Am 10. Dezember 2011 werden Leymah Gwobee, die liberianische Staatspräsidentin Ellen Johnson Sirleaf sowie die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman für ihren gewaltlosen Kampf für die Sicherheit von Frauen und die Beteiligung von Frauen am Friedensprozess mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Das sind erfreuliche und ermutigende Signale. Das Filmfest „schön stark schön mutig“ zeigt am selben Tag den Film „Pray the Devil back to Hell“ über die Frauenfriedensbewegung von Leymah Gwobee.

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