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/ Gewaltprävention mit der Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»

Die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» will den privaten Waffenbesitz einschränken und die Armeewaffen ins Zeughaus verbannen. Zudem fordert sie ein zentrales Waffenregister. Damit holt sie ein, was viele Frauen und Männer, friedenspolitische Organisationen, Frauenverbände sowie Profis im Umgang mit den Folgen von Waffengewalt schon lange fordern.

Der cfd gehört zu den mitlancierenden Organisationen der Initiative. Aus Projekten gegen häusliche Gewalt und der geschlechtersensitiven Friedensarbeit ist bekannt: Waffengewalt und deren Androhung ist nicht die einzigen Form von Männergewalt gegen Frauen. Sie ist eng verbunden mit strukturellen Verhältnissen von Ungleichheit. Aber die Verbannung von Schusswaffen aus dem Haushalt ist ein wichtiger und pragmatischer Schritt zur Gewaltprävention. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Konflikte statt mit Gewalt konstruktiv anzugehen. Die Abwesenheit von Schusswaffen stärkt das Sicherheitsgefühl von Frauen, verbessert ihre tatsächliche Sicherheit und vergrössert ihre Chancen, Akteurinnen und nicht Opfer von Auseinandersetzungen zu sein – auch und gerade zu Hause.

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Der cfd protestierte mit der Aktion «Was hier stört, stört auch zu Hause» gegen die Aufbewahrung von Waffen in Haushalten. Foto: Renata Autran

cfd-Argumente (PDF)

Cécile Bühlmanns Kommentar zu BR Ueli Maurers Behauptung, Frauen würden die Waffen nicht kennen

Zytlupe von Stefanie Grob