/ Weiter in der Gewaltprävention mit der Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»
Die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» will den privaten Waffenbesitz einschränken und die Armeewaffen ins Zeughaus verbannen. Zudem fordert sie ein zentrales Waffenregister. Damit holt sie ein, was viele Frauen und Männer, friedenspolitische Organisationen, Frauenverbände sowie Profis im Umgang mit den Folgen von Waffengewalt schon lange fordern.
Der cfd gehört zu den mitlancierenden Organisationen der Initiative. Aus den Projekten gegen häusliche Gewalt und der geschlechtersensitiven Friedensarbeit wissen wir: Waffengewalt und deren Androhung sind nicht die einzigen Formen von Männergewalt gegen Frauen. Sie sind eng verbunden mit strukturellen Verhältnissen von Ungleichheit. Aber die Verbannung von Schusswaffen aus dem Haushalt ist ein wichtiger und pragmatischer Schritt zur Gewaltprävention. Sie schafft ein Zeitfenster und den Spielraum, Konflikte konstruktiv anzugehen. Sie stärkt das Sicherheitsgefühl von Frauen, verbessert ihre tatsächliche Sicherheit und vergrössert ihre Chancen, Akteurinnen und nicht nur Opfer von Auseinandersetzungen zu sein – auch und gerade zu Hause.
