/ Fokus Geschlechterverhältnisse
Der cfd entwickelt aus feministischer Perspektive Grundlagen für die Gewaltprävention, die Friedensförderung, und die zivile Konfliktbearbeitung. Dabei berücksichtigt er die verschiedenen Formen von Gewalt und Ausgrenzung in Kriegs- und Friedenszeiten und verleiht den Sicherheitsinteressen von Frauen Sichtbarkeit und Gewicht.
In seiner Arbeit dekonstruiert der cfd die Verknüpfung von Friedfertigkeit und Weiblichkeit. Er analysiert den Zusammenhang von Militarisierung und Männlichkeitskonzepten. Sicherheits- und friedenspolitischen Konzepten, welche einer ausschliessenden, militaristischen Logik folgen, stellt er feministisch-friedenspolitische Ansätze entgegen. Diese umfassen sozio-ökonomische, politische, ökologische, physische und psychische Aspekte von Frieden und Sicherheit.
Empowerment als individueller und kollektiver Prozess der
Machtgewinnung ist Ziel und Methode dieser feministisch-friedenspolitischen
Ansätze. Der cfd arbeitet darauf hin, den Zugang von Frauen zu Ressourcen zu
verbessern und die Geschlechterverhältnisse zugunsten von Gerechtigkeit und
Gleichstellung zu verändern.
Transversale Studie
zu Empowerment
Vernetzungen
Der cfd ist im Steuerungs-Komitee des Kompetenzzentrums Friedensförderung KOFF vertreten. Verschiedene KOFF-Roundtables, etwa zu Gender oder Nahost, sind wichtige Plattformen für den Austausch zwischen NGOs und staatlichen AkteurInnen.
Als Mitglied im Delegiertenrat der NGO-Koordination post
Beijing Schweiz begleitet der cfd kritisch die Umsetzung des Aktionsplans
für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Schweiz und arbeitet an
den Schattenberichten zuhanden der UNO mit.
Mit der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA und den Frauen für den Frieden Schweiz kooperiert der cfd bei Initiativen, Kampagnen und Veranstaltungen zu friedenspolitisch aktuellen Themen. Mit dem Schweizerischen Friedensrat verbindet den cfd eine langjährige gemeinsame Zusammenarbeit.
Der cfd ist als Koordinatorin der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen mit über 60 Organisationen in der Schweiz vernetzt und macht Öffentlichkeitsarbeit zu genderbasierter Gewalt und wie sie vermieden werden kann.

