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/ Kein Frieden ohne Geschlechtergerechtigkeit

Unfrieden bedeutet für Frauen, in militarisierten, nationalistischen und patriarchalen Gesellschaften zu leben und ausgeschlossen zu sein vom Zugang zu Macht und zu Ressourcen. Unfrieden heisst für Frauen mit personaler, struktureller und kultureller Gewalt sowie geschlechtsspezifischen Diskriminierungen konfrontiert zu sein.

Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentraler Aspekt feministischer Friedensvorstellungen. Deshalb beginnen Konfliktbearbeitung und Friedensförderung aus feministischer Perspektive nicht erst, wenn ein Konflikt gewalttätig ausgetragen wird und enden nicht, wenn die Waffen ruhen. Feministische Friedenspolitik geht von einem weiten Friedensbegriff aus. Ihr Ziel ist eine gerechte Welt, in der Frauen und Männer die gleichen Chancen und Möglichkeiten zur Verwirklichung eines guten Lebens haben.

Feministische Friedenspolitik ist der Leitbegriff, unter dem der cfd seine verschiedenen Aktivitäten und Projekte in der Migrationspolitik, der Internationalen Zusammenarbeit und der Friedensentwicklung verknüpft. Ausgehend von einem weiten Friedensbegriff setzt er sich ein für Gleichberechtigung und Gleichstellung im Zugang zu Ressourcen und zum öffentlichen Raum sowie zu politischer und gesellschaftlicher Partizipation von Frauen und Männern unbesehen ihrer Herkunft.

die feministische Friedenspolitik
stärkt Frauen.

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