/ Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina
Der cfd beteiligt sich am Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina. Das Forum ist eine Arbeitsgruppe von Schweizer Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, die in der Nahostarbeit tätig sind. Das Forum engagiert sich für die Einhaltung der Menschenrechte in Israel und in Palästina und unterstützt völkerrechtliche Ansätze zur Bearbeitung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Es informiert über die Menschenrechtssituation in Israel und Palästina sowie über Strategien zur Stärkung der Menschenrechte im politischen Prozess. Bei den Schweizer Behörden lobbyiert das Forum für eine entschiedene Umsetzung der Menschenrechtspolitik im Kontext Israel und Palästina. Dabei fördert es das Bewusstsein für die Mitverantwortung der Schweiz an der europäischen Geschichte, die zum Nahostkonflikt führte.
Im Forum engagieren sich: Amnesty International Schweiz, Caritas Schweiz, cfd die feministische Friedensorganisation, Gesellschaft für bedrohte Völker, Gesellschaft Schweiz-Palästina, Heks, Fachstelle OeME Bern-Jura-Solothurn, Horyzon, Palästina Solidarität Basel.
Zukunft der Palästinaflüchtlinge
Mit der Frage nach der Zukunft der
Palästinaflüchtlinge thematisiert das Forum seit 2001 schwerpunktmässig eine
Kernfrage des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei steht die Suche
nach kreativen Ansätzen in der polarisierten Debatte um die Rechte der
palästinensischen Flüchtlinge im Zentrum der Aktivitäten.
«Dem Exil ein Ende – dem Recht die Zukunft – der Versöhnung eine Basis – eine Rolle für die Schweiz.» Unter diesem Titel hat das Forum für Menchrechte in Israel und Palästina im September 2006 ein Positionspapier zur Frage der Palästinaflüchtlinge verfasst. mehr
Im November 2004 hat die Fachstelle OeME Bern mit dem Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina die viel beachtete Tagung «Das Ende der Reise erkennen: Palästinaflüchtlinge – Realitäten und Perspektiven» organisiert. Die umfassende Tagungsdokumentation führt in Text und Bild ein in Realitäten von Flüchtlingen im Libanon, präsentiert neue rechtliche und politische Zugänge und dokumentiert Debatten in der Schweiz. Zu den AutorInnen gehören Leila El-Ali (Direktorin der Flüchtlingsorganisation Najdeh im Libanon), Yossef Schwartz (Präsident der israelischen Menschenrechtsorganisation Hamoked), Viola Raheb und Marwan Abado (Autorin und Musiker), Lex Takkenberg (Direktor der UNRWA in Syrien) und Nicolas Lang (Sonderbotschafter des EDA für den Nahen Osten).
Die Tagungsdokumentation kostet 10 Franken und kann bei der Fachstelle OeME bestellt werden: oeme@refbejuso.ch

