/ Internationale Konferenz der Women in Black, Jerusalem
Barbara Müller nahm für den cfd an der Internationalen
Konferenz der Women in Black in Jerusalem teil, die vom 14. – 17. August 2005
stattfand. Anlässlich einer Veranstaltung auf der cfd-Frauenstelle reflektierte
sie über Internationale Solidarität und Formen des gewaltfreien Widerstandes.
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/ Innen und aussen
Studien über das Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung
zeigen, dass Aspekte der «inneren», bzw. sozialen Sicherheit, wie Familie,
Gesundheit, Arbeitsplatz und Einkommen höher eingestuft werden als Sicherheit
vor «äusseren» Feinden und Terrorismus. Interessanterweise sind es z.T. gerade
jene Mittel, welche von Sicherheitsexperten angewendet werden, um uns gegen
«aussen» zu schützen, welche das «Innen» – den Privatraum – bedrohen: exzessive
Kontrolle und Waffen.
Rede von Barbara Müller an der GSoA-Vollversammlung vom 3.
April 2005 als pdf
/ Die Wehrpflichtdebatte – Eine Chance zum Ausbau Ziviler Friedensdienste?
Die Diskussion um die Abschaffung der Wehrpflicht zu Gunsten einer noch zu definierenden Dienstpflicht bietet die Gelegenheit, das Verständnis von Solidarität in einer spezifischen Gesellschaft zu überdenken: Wer handelt wie für wen solidarisch?
Am 2. Dezember 2001 lehnten die Schweizer Stimmberechtigten die Vorlage für die Schaffung eines freiwilligen zivilen Friedensdienstes (ZFD) mit deutlichem Mehr ab. Die Diskussion hat sich aber weiter entwickelt und hat auch konkrete Veränderungen bewirkt. Sowohl staatlicherseits wie auch von Nichtregierungsorganisationen wird «Friedensförderung» heute als ein Querschnitt-Thema behandelt, ein wirkliches Umdenken oder -handeln hat jedoch bis heute nicht stattgefunden: Zivile Konfliktbearbeitung fristet nach wie vor ein Mauerblümchendasein.
Artikel von Barbara Müller (cfd) und Stefan Luzi (GSoA), erschienen in: Schweizerischer Friedensrat: Wehrpflicht zur Debatte. 2005
