/ Handeln statt beobachten
Rede von Barbara Müller an der Pressekonferenz vom 13. Dezember 2004
Die cfd-Projektpartnerinnen sind der Meinung, dass es im
Moment aus militärisch definierten «Sicherheits»-Gründen keine Eufor- und auch
keine Schweizer Militärpräsenz in Bosnien braucht.
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/ UNO-Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit
Artikel von Yvonne Joos
«Meiner Meinung nach ist die Resolution sehr nützlich für
alle Frauen und Kinder, und wenn sie wirkungsvoll umgesetzt ist, wird sie zu
einer besseren Gesellschaft beitragen, vor allem in einem unterentwickelten
Land wie Nepal», ist Lily Thapa von Women for Human Rights, Nepal überzeugt. Martina
Belic von B.a.b.e., Kroatien, hingegen spricht von einer «Art Wunschliste, die
schlicht nicht funktioniert.» Beide Frauen beziehen sich in ihren Zitaten auf
das Gleiche, nämlich auf die UNO-Sicherheitsrats-Resolution 1325. Wie kommt es,
dass sie das Dokument so unterschiedlich einschätzen?
- / «Den Code mit Postkarten knacken» von Yvonne Joos,
erschienen in der «FriZ» 4/04
Artikel als pdf - / «Der Code ist nicht geheim» von Yvonne Joos,
erschienen in «frauenbunt» 11/04
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/ Sicherheit hat ein Geschlecht
Artikel von Yvonne Joos
Den unterschiedlichen Einschätzungen zur Sicherheitslage und
der eigenen Sicherheit, wie sie in Studien über das Sicherheitsempfinden in der
Schweiz zum Ausdruck kommen, liegen unterschiedliche Wahrnehmungen und
Sicherheitsvorstellungen zu Grunde. Es lässt sich vielerorts beobachten, dass
Ausschluss und (militärische) Gewalt die falschen Mittel sind, um Sicherheit
herzustellen. Ein Beispiel ist Palästina/Israel.
Artikel erschienen in «Wendekreis» 10/04
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/ Geschlechterverhältnisse in Kriegen und gewaltförmigen Konflikte
Artikel von Yvonne Joos
In diesem Aufsatz wird der Umgang der Friedensforschung mit
impliziten Geschlechterannahmen sowie die feministische Kritik daran
nachgezeichnet. In einem zweiten Schritt geht es um drei zentrale Konzepte
feministischer Friedensforschung und -politik: Gewalt, Frieden und Sicherheit.
Und schliesslich wird nach Geschlechterrollen in Militarisierungsprozessen
sowie nach deren Veränderung und Funktion in Kriegen und bewaffneten Konflikten
gefragt.
Artikel erschienen in «beiträge zur
feministischen theorie und praxis» Nr. 65, 2004
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/ Wider den Malestream – Möglichkeiten feministischer Friedenspolitik
Artikel von Yvonne Joos
Feministische Friedenspolitik heisst, die unfriedlichen
Verhältnisse und deren Legitimierung durch sog. sicherheitspolitische Argumente
nicht hinzunehmen, heisst, die gängigen Bilder und «Selbstverständlichkeiten»
kritisch zu hinterfragen, die Stimmen von Frauen hörbar, ihr Handeln sichtbar
zu machen. Solche Widerstandsformen sind vielfältig und immer wieder neu zu
erfinden.
Referat von Yvonne Joos an der Volkshochschule Basel, 2. Februar 2004
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