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/ Ökonomie und Entwicklung aus Gendersicht

Ende 2008 gründeten NGO-VertreterInnen und WissenschaftlerInnen den Verein WIDE Switzerland, um aus der Genderperspektive zu Entwicklungs-, Wirtschafts- und Aussenpolitik Stellung zu nehmen. Neben kritischen Analysen mit Fokus auf die Geschlechterverhältnisse werden feministische Positionen zu makroökonomischen Fragen und damit Alternativen zum dominanten Wirtschaftsmodell entwickelt.
WIDE Switzerland beteiligt sich als eine von zwölf nationalen Plattformen aktiv an Women in Development Europe und kann sich damit in die laufenden globalen Debatten um Armutsbekämpfung, Entwicklung, (Frei-)Handelspolitik, UN-Reform und Entwicklungsfinanzierung einbringen. Der cfd vertritt die Schweizer Plattform in der europäischen Steuerungsgruppe. WIDE Switzerland steht allen Interessierten offen. Die Geschäftsstelle ist beim cfd und beim Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung IZFG der Universität Bern angesiedelt.

Konferenz zu Care Ökonomie
Zum Auftakt organisierte WIDE Switzerland eine internationale Konferenz zu Care Ökonomie im Juni 2009 in Basel. Stärker als jedes andere Arbeitsfeld ist die Wirtschaft des (Ver)Sorgens und Pflegens von asymmetrischen Geschlechterverhältnissen geprägt. Drei Viertel der Care-Arbeit wird weltweit von Frauen geleistet, schlecht oder gar nicht bezahlt. Die Konferenz warf einen Blick auf die Dynamiken zwischen Geschlecht, Ökonomie und Entwicklung.
Ergebnisse und Referate der WIDE-Konferenz auf: www.wide-network.ch

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Informationen: www.wide-network.ch

Abschlussforderungen der Konferenz